1968 und die Folgen

(Angelika Ebbinghaus / Max Henninger / Marcel van der Linden)

Abgeschlossenes Forschungsprojekt aus den Jahren 2008/2009.

Die Sozialbewegungen und Sozialrevolten der 1960er und 1970er Jahre im internationalen Vergleich
(Koordination: Angelika Ebbinghaus Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

Bisherige Publikationen zum Projekt:

 

Angelika Ebbinghaus / Max Henninger / Marcel van der Linden (Hg.): 1968. Ein Blick auf die Protestbewegungen 40 Jahre danach aus globaler Perspektive / A view of the protest movement 40 years after, from a global perspektive (ITH-Tagungsberichte Bd./vol. 43), Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 2009.

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Angelika Ebbinghaus, Gab es ein globales "1968", in: Peter Birke/ Bernd Hüttner/ Gottfried Oy (Hg.): Alte Linke - Neue Linke? Die sozialen Kämpfe der 1968er Jahre in der Diskussion (Texte/ Rosa-Luxemburg-Stiftung Bd. 57), Berlin: Dietz Verlag 2009, S. 17-28.

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Marcel van der Linden, Das Zusammenspiel der sozialen Bewegungen in Westeuropa. ArbeiterInnen-, Jugend- und Frauenbewegungen, in: Peter Birke/ Bernd Hüttner/ Gottfried Oy (Hg.): Alte Linke - Neue Linke? Die sozialen Kämpfe der 1968er Jahre in der Diskussion (Texte/ Rosa-Luxemburg-Stiftung Bd. 57), Berlin: Dietz Verlag 2009, S. 115-138.

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  Angelika Ebbinghaus, "1968" und seine Hypotheken, in: Deutschland Archiv, 41 (2008) 4, S. 719-721 und dies. "Es ging um eine bessere Welt", in ebenda: 41 (2008) 5, S. 923-925.
 

Angelika Ebbinghaus (Hg.) Die letzte Chance? 1968 in Osteuropa. Analysen und Berichte über ein Schlüsseljahr, Hamburg: VSA Verlag 2008.

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Inhalt und Leseprobe als PDF-Datei von der Verlagsseite

 

Angelika Ebbinghaus unter Mitarbeit von Max Henninger (Hg.), Die 68er. Schlüsseltexte der globalen Revolte, Wien: Promedia Verlag 2008.

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Aus Umfangsgründen wurden aus der Publikation "Die 68er. Schlüsseltexte der Revolte" leider Texte gestrichen.
Für interessierte Leserinnen und Leser bringen wir hier noch einmal das vollständige Verzeichnis.

Bedauerlicherweise wurde aus Gründen des Umfangs das Literaturverzeichnis ganz gestrichen.
Interessierte Leserinnen und Leser können es sich hier herunter laden.

 

Weitere Publikationen des Projekts:

"1968 und die Folgen". Erste Hypothesen | "1968 and the consequences". First hypotheses

Karl Heinz Roth: Die Nordroute der 'Underground Railway': Hilfe für GIs auf der Flucht nach Skandinavien

 

Pressestimmen zu "Die 68er. Schlüsseltexte der Revolte"

Andrea Urthaler in "aep Informationen" Juni 2019: Für alle, die sich gerne mit Originaldokumenten auseinandersetzen und sich selbst ein Bild vom Phänomen 1968 machen möchten, stellt dieses Buch eine spannende Lektüre dar.

"Die Welt" am 3. Mai 2008: "Wer sich ein eigenständiges BiId über die '68er verschaffen möchte, greife zu den hier versammelten Schlüsseltexten. Staunen, Wundern, Erschrecken als Begleitumstände tragen zum Erkenntnisgewinn bei."

Stefan Bollinger in "Das Argument" Nr. 285/2010: "Der Blick auf das Jahr 1968 ist komplexer als gemeinhin üblich. Es wird deutlich, dass es ein globales Ereignis war, eine "Weltrevolution" (Wallerstein), die westliche wie östliche Gesellschaften mit dem Anspruch auf soziale Emanzipation und Demokrstisierung erschütterte. Die Textauswahl macht deutlich, wie trügerisch es ist, '68' auf eine kurze Zeitspanne Ausgang der  1960er Jahre zu reduzieren."

Die "Basler Zeitung/ baz.kulturmagazin" am 30. Juni 2008: "Das ausgezeichnet dokumentierte Buch beschreibt die Revolte von 1968 im Weltmaßstab – endlich einmal nicht einseitig aus französischer oder deutscher Perspektive. Und lässt einen darüber wundern, dass damals die Welt nicht in Brand geraten ist."

Die Zeitschrift "Malmö" Nr. 42 am 29. August 2008: "Die Lektüren (von u. a. Fanon, Enlai, Castro, Modzelewski, King, Meinhof, Dutschke, Negri) sind erfreulich unprätentiös durch die Herausgeberin eingeleitet sowie durch eine Übersicht (von M. Henniger) über die 'StudentInnenunruhen, ArbeiterInnenkämpfe und antikolonialen Bewegungen der 1960er Jahre' und ein aufschlussreiches Quellenverzeichnis abgerundet."

Bernd Hüttner auf der Webseite der Rosa Luxemburg Stiftung am 9. Mai 2008: "Das Buch ist ein in erster Linie sehr preiswerter Überblick mit vielen historischen Dokumenten. Ob einem die dort versammelten Texte heute politisch noch etwas sagen, hängt sicher von den Interessen und dem Standpunkt der LeserInnen ab."

Das Basler "baz kultur magazin" am 30. Juni 2008: "1968 begann 13 Jahre früher. Dies legt jedenfallls das Bändchen, das mit dem Titel 'Die 68er - Schlüsseltexte der globalen Revolte' aus gegebenen Anlass in Wien erschienen ist, nahe. [...] Es ist eine harte Absage an Europa und die Kolonisation."

Peter Autengruber in der "Bücherschau" Nr. 179 - 2/2008: "Der Wert der Edition besteht vor allem darin, zum Teil schwer zugängliche Originaltexte in einem leicht lesbaren Reader zusammengetragen zu haben. Ein sehr empfehlenswertes Buch."

Jürgen Weber auf der Internetplattform "www.buchkritik.at" am 1. Mai 2008: "Ein Dank an die Herausgeber, all diese Texte in einem Band zugänglich gemacht zu haben und sie zusätzlich noch mit wertvollen Ergänzungen (Vorwort und Übersicht) ergänzt zu haben. Einfacher kann man es den ganzen 68er Epigonen wirklich nicht machen."

Die österreichische Nachrichtenagentur "APA" am 8. April 2008: "Ein wilkommener Überblick über die Ereignisse (im Gegensatz zur Textsammlung kommt hier auch Österreich vor) findet sich im Anahng des 'leichten Readers'."

Rudolf Sievers im Wiener "Standard" am 5. April 2008: "Hier sind - neben einer sehr verdienstvollen Übersicht über die Lage in den einzelnen Ländern im Zeitraum zwischen 1960 und den frühene Siebziegerjahren - zahlreiche einzeln schwer auffindbare Klassiker der Agitation und der Argumentation aus den Sechzigerjahren nachgedruckt, aus denen sehr deutlich wird, warum zum Beispiel der amerikanische Sozialhistoriker Immanuel Wallerstein von einer Revolution im Weltsystem sprechen kann."

Matthias Becker in der "Jungen Welt" am 19. März 2008: "Ebbinghaus' 'Die 68er' überschreitet den verengten nationalen Horizont. Ihr geht es nicht um das neurotisch immer neu konstruierte deutsche Familiendrama, sondern um, 'die sozialen und politischen Massenbewegungen' in den Zentren und der Peripherie des Weltsystems."

Jürgen Reents in "Neues Deutschland" am 10. April 2008:, Angelika Ebbinghaus hat sich die gesitige Nahrung der globalen Revolte vorgenommen und daraus Leseproben zusammengestellt: Schlüsseltexte von Frantz Fanon, Patrice Lumumba, Ho Chi Minh, Che Guevara, Karol Modzelewski, Ota Sik, Malcolm X, Herbert Marcuse, Ulrike Meinhof, Antonio Negri u. a. Sie belegen [...], dass die Jugendrevolte eine 'plurale Einheit' war, lange bevor das Attribut 'global' Mode wurde."