Abteilung Sammlungen

Standort:
Universität Bremen, Gebäude GW II, Raum B1632
Mitarbeiter: Johannes Beermann archiv@stiftung-sozialgeschichte.de
Benutzung nach Vereinbarung

Postanschrift:
Fritz-Gansberg-Str. 14
D-28213 Bremen


In den Sammlungen der Bibliothek werden Archivalien und Materialsammlungen aufbewahrt, die im Rahmen der Forschungsprojekte der Stiftung für Sozialgeschichte entstanden. Sie sind nach den geltenden archivrechtlichen Bestimmungen für wissenschaftliche Vorhaben grundsätzlich zugänglich. In Einzelfällen existieren speziell ausgewiesene Benutzungsbeschränkungen. Aus personellen Gründen ist die Benutzungszeit für externe Besucherinnen und Besucher auf Mittwoch von 10 bis 18 Uhr beschränkt. Voranmeldungen sind erforderlich: archiv@stiftung-sozialgeschichte.de.

Die Handschriftenabteilung umfasst derzeit 700 laufende Meter. Es existieren eine allgemeine Übersicht und eine Access-Datenbank, in der jede einzelne Archiveinheit erfasst ist. Inzwischen existieren auch einige spezifizierende Findhilfsmittel. Die Abteilung besteht aus zwei Sachgebieten:

1.Archivalien

Die Masse der Archivalien (ca. 80 Prozent) besteht aus Reproduktionen (Papierkopien, Mikrofiches und Mikrofilme). Diese sind nach dem Provenienzprinzip aufgestellt, d.h. sie tragen die Herkunftssignaturen der Originalbestände. Es existieren Reproduktionen aus etwa 120 deutschen, europäischen und überseeischen Archiven. Thematische Schwerpunkte sind die Sozial-, Wirtschafts-, Politik- und Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Hinzu kommen einige Originalbestände, die in der Bestandsübersicht entsprechend ausgewiesen sind und aus Zweckmäßigkeitsgründen in die Sammlungen inkorporiert wurden.

2. Sammlungen

In den Sammlungen sind neben originalen Bestandserwerbungen die Handapparate abgeschlossener Forschungsprojekte (z.B. zum "Generalplan Ost", zur NS-Bevölkerungspolitik, zur Geschichte des Wettrüstens und des Kalten Kriegs usw.), interne Periodika (beispielsweise die "Deutschen Führerbriefe"), Archivalien und Materialien zur Unternehmensgeschichte, unveröffentlicht gebliebene Dokumenteneditionen (u.a. zum Hamburger Arbeiterwiderstand gegen die NS-Diktatur), Akten der Nürnberger Prozesse und einige Nachlässe zusammengefasst.

Während die Archivalien vor allem für spezielle Forschungsfragen der deutschen und internationalen Zeitgeschichte interessant sind, ergänzen die Sammlungen in wesentlichen Bereichen den Bibliotheksbestand.

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