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Erforschung der Shoah in der Ukraine

und Planung eines deutsch-französischen Publikationsprojekts (Edouard Husson und Jörg Wollenberg)

Aktueller Forschungsschwerpunkt

Erforschung der Shoah in der Ukraine und Planung eines deutsch-französischen Publikationsprojekts (Edouard Husson und Jörg Wollenberg) Menüpunkt Aktueller Forschungsschwerpunkt?

Im Februar 2008 referierte der an der Université Paris IV (Sorbonne) lehrende Historiker Edouard Husson vor der Mittwochsgesellschaft der Stiftung für Sozialgeschichte über die Rolle des SS-Sicherheitschefs Reinhard Heydrich in der Entscheidungskonstellation, die der Massenvernichtung der europäischen Juden unmittelbar vorausgegangen war. Aus diesem Anlass ergab sich ein engerer wissenschaftlicher Kontakt, dessen Betreuung Jörg Wollenberg, seit 2007 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung, übernahm. Es wurden folgende Vereinbarungen getroffen:

1. Abschluss eines Kooperationsvertrags am 15. August 2008 (Convention de Partenariat).Er sieht für 5 Jahre einen gegenseitigen Austausch von Archivalien und Konferenzen zur Geschichte des Faschismus vor.

2. Gemeinsames französisches Buchprojekt von E. Husson und J. Wollenberg zum Überleben im KZ mit Hilfe von Kunst und Literatur ("Goethe in Dachau"), das spätestens 2010 veröffentlicht werden soll.

3. Zusammenarbeit mit dem französischen Priester Patrick Desbois über die Aufdeckung des Massenmordes an Juden in der Ukraine ("Porteur de Mémoires. Sur les traces de la Shoah par balles").

4. Gemeinsame Nutzung des Archivmaterials von Dr. Karl Schneider über die beiden Bremer Polizeibataillone 105 und 303. Schneider promoviert bei Jörg Wollenberg über die Bremer Polizeibataillone. Er war Gast am 18. Dezember 2008 in Paris, um dort seine vorläufigen Forschungsergebnisse vorzutragen.
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